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Tomaten weniger stark belastet

Hamburg. Tomaten aus Supermärkten und Discountern sind einer Studie der Umweltschutzorganisation Greenpeace zufolge mit weniger Pestiziden belastet als in den Vorjahren. Bei 52 genommenen Proben von Cherry- und Strauchtomaten aus konventionellem Anbau habe es keine Überschreitung der gesetzlichen Höchstwerte gegeben, teilte Greenpeace am Dienstag in Hamburg mit. Allerdings ist nach Angaben von Greenpeace die Zahl der konventionellen Proben gesunken, die gänzlich unbelastet sind. In den Vorjahren enthielten demzufolge 30 Prozent der Tomaten keine Pestizide, jetzt sind es nur 3,4 Prozent. Die Umweltschützer kritisierten ferner, daß zunehmend mehrere Pestizide zum Einsatz kämen, um die Höchstmenge bei einem einzigen Stoff nicht zu überschreiten. Gerade diese Mehrfachbelastungen gelten als gesundheitlich bedenklich. Biotomaten sind der Untersuchung zufolge kaum belastet.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.05.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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