Zum Inhalt der Seite

Sibirien: Dutzende Bergleute vermißt

Moskau. Zwei Tage nach dem schweren Grubenunglück in Sibirien mit mindestens 32 Todesopfern sind die Hoffnungen auf eine Rettung der noch 58 Vermißten geschwunden. Die Suche in der Raspadskaja-Mine werde durch Sauerstoffmangel erschwert, sagte der russische Katastrophenschutzminister Sergej Schoigu am Montag. Bei zwei Methangasexplosionen waren am Samstag neben Bergleuten auch 18 Rettungskräfte gestorben. Die Methangasexplosionen im Bergwerk Raspadskaja war so heftig, daß auch Bauten über Tage zerstört wurden, wie Fernsehbilder zeigten.

(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 11.05.2010, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!