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BRD-Wirtschaft steigert Exporte

Wiesbaden. Ein starker Anstieg der Exporte hat im März zu einem unerwartet hohen Überschuß in der deutschen Handelsbilanz geführt. Wie das Statistische Bundesamt am Montag auf Basis vorläufiger Ergebnisse mitteilte, belief sich der Überschuß im Außenhandel auf 17,2 Milliarden Euro. Im Februar hatte das Plus der Ausfuhren gegenüber den Importen revidiert 12,7 Milliarden Euro und im Vorjahresmonat 11,6 Milliarden Euro betragen.

In den ersten drei Monaten des Jahres betrug der Wert der Ausfuhren 219,5 Milliarden Euro, während das Volumen der Einfuhren auf 181,6 Milliarden Euro beziffert wurde. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum lagen die Exporte damit um 11,3 Prozent höher, die Importe stiegen um 7,0 Prozent. Der kumulierte Außenhandelsüberschuß belief sich im Zeitraum Januar bis März auf 37,8 Milliarden Euro, für die Leistungsbilanz wurde ein Wert von plus 31,7 Milliarden Euro ausgewiesen.
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Durch den schwachen Euro hatten sich zuletzt die Bedingungen für Verkäufe in den Nicht-Euro-Raum verbessert. Importe verteuerten sich entsprechend. Politiker und Wirtschaftsexperten hatten zuletzt die BRD wegen ihrer Bilanzüberschüsse kritisiert. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.05.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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