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Sparkassen für klare Regulierung

Stuttgart. Die deutschen Sparkassen beklagen eine mangelnde Regulierung am Finanzmarkt und warnen gleichzeitig vor neuen Spekulationsblasen. Bislang hätten weder Kredit­institute noch Politik ausreichende Konsequenzen aus der Finanzkrise gezogen, sagte Sparkassen-Präsident Heinrich Haasis vor dem am Mittwoch beginnenden 23. Sparkassentag in Stuttgart. Im Gegenteil seien an den Märkten bereits wieder spekulative Geschäfte erkennbar: Eine »immense Liquiditätsschwemme« verleite zu übermäßigen Risiken.

Um riskantem Verhalten der Banken vorzubeugen, schlagen die Sparkassen vor, Zahl und Umfang systemrelevanter Kreditinstitute zu verringern. »Zu große Banken stellen auf Dauer ein nicht hinnehmbares Bedrohungspotential für ihre Volkswirtschaft dar«, sagte Haasis. Daher müßten Grenzen für Größe und Komplexität bis hin zur Aufspaltung gezogen werden. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.05.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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