-
29.04.2010
- → Inland
Rösler legt sich mit Ärzten an
Essen/Berlin. Frei werdende Arztpraxen in Ballungsräumen
sollen nach den Vorstellungen von Bundesgesundheitsminister Philipp
Rösler (FDP) nicht wiederbesetzt werden. Zur ungleichen
Verteilung gehöre neben dem Ärztemangel auf dem Land auch
die Überversorgung in vielen Städten, sagte Rösler
den Zeitungen der WAZ-Gruppe (Mittwochausgaben). Kritik kam vom
Ärzteverband Hartmannbund. »Wer als FDP-Politiker eine
Quasienteignung niedergelassener Ärzte in Betracht zieht,
muß sich fragen lassen, ob das mit liberalen Idealen noch
vereinbar ist«, sagte Verbandschef Kuno Winn.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland