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Dokumente zu Katyn im Internet

Moskau. Das russische Staatsarchiv hat erstmals Dokumente zum Massaker des sowjetischen Geheimdienstes an 22000 polnischen Offizieren und Intellektuellen 1940 in Katyn ins Internet gestellt. Der Schritt erfolgte auf Anordnung von Präsident Dmitri Medwedew. Er gilt als Zeichen einer neuen russischen Bereitschaft, die Verantwortung für das Massaker zu übernehmen. Unter den Dokumenten sind nur solche, die ohnehin seit langem öffentlich zugänglich sind. Viele weitere werden weiterhin unter Verschluß gehalten.

(apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.04.2010, Seite 6, Ausland

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