-
20.04.2010
- → Ausland
China: Rettung fünf Tage nach dem Beben
Peking. Fünf Tage nach dem schweren Erdbeben im Westen Chinas
sind zwei Überlebende aus den Trümmern geborgen worden.
Die 68jährige Wujin Cuomao und die vierjährige Cairen
Baji harrten nach Angaben der staatlichen Medien 123 Stunden aus,
bevor Rettungsteams sie am Montag in Jiegu bargen. Verwandte hatten
die beiden tagelang durch eine Spalte in den Trümmern mit
Wasser und Lebensmitteln versorgt. Experten zufolge haben Opfer
nach drei Tagen sonst kaum noch eine Überlebenschance.
Insgesamt kamen durch die Erdstöße der Stärke 6,9
nach neuen Angaben 1944 Menschen ums Leben, mehr als 12000 wurden
verletzt. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
