Zum Inhalt der Seite

Schnitzel-Krise

Ein Fleischlieferant eines Aachener Restaurants hat am Mittwoch abend Steaks und Schnitzel von den Tellern wieder eingesammelt. Wie ein Polizeisprecher am Donnerstag mitteilte, hatte der Mann dem Gasthaus wie jeden Abend Fleischwaren geliefert, der Wirt sich jedoch geweigert, die Rechnung vom Vortag in Höhe von rund 400 Euro zu begleichen. Daraufhin packte der erboste Lieferant die soeben gelieferten Fleischwaren wieder ein, darunter auch jene, die schon in der Pfanne gebraten wurden. Dann eilte er in die Gaststube und nahm auch etwa 20 Gästen die Fleischstücke wieder vom Teller. Er packte das Fleisch in eine Kiste und fuhr davon.

(ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.04.2010, Seite 13, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!