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08.04.2010
- → Feuilleton
Verhältnis zu Katharina II.
Das bundesweit erste Denkmal für die russische Zarin Katharina
die Große ist am Mittwoch in Zerbst eingetroffen. Die
Bronzestatue war Ende März in Moskau an zwei Vertreter der
sachsen-anhaltinischen Stadt übergeben worden, wie eine
Stadtsprecherin mitteilte. Voraussichtlich im Juli soll das Denkmal
vor der barocken Stadthalle im Schloßgarten aufgestellt und
feierlich eingeweiht werden. Das fünf Meter hohe
Katharina-Denkmal wurde vom russischen Bildhauer Michael
Wladimirowitsch Perejaclawez geschaffen. Die Statue sei ein
Geschenk des Bildhauers an die Einwohner von Zerbst. Denn Katharina
II. wurde 1729 in Stettin als Prinzessin von Anhalt-Zerbst geboren
und verbrachte einen Teil ihrer Kindheit im Schloß Zerbst.
Als 15jährige kam sie nach Rußland, um den späteren
Zar Peter III. zu heiraten. Nach dessen Tod regierte Katharina die
Große von 1762 bis zu ihrem Tod 1796. (ddp/jW)
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