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Rekordminus der öffentlichen Etats

Wiesbaden. Die Finanzlücke in den öffentlichen Haushalten hat im vergangenen Jahr einen neuen Rekordwert erreicht. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamts vom Mittwoch stieg im Krisenjahr 2009 das Finanzierungsdefizit von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen auf 105,5 Milliarden Euro. Im Vorjahr war es nur ein Minus von 5,2 Milliarden Euro gewesen. Und 2007 hatten die öffentlichen Haushalte sogar ein Plus von über elf Milliarden Euro gemacht. Grund für das Milliardenloch sind teils kräftig gestiegene Ausgaben – vor allem zur Bewältigung der Finanzkrise– und sinkende Einnahmen wegen des wegbrechenden Steueraufkommens. (AFP/jW
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.04.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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