-
25.03.2010
- → Ausland
Oslo: Güterwaggons rasen in Hafengebäude
Oslo. Nach einer fünf Kilometer langen Geisterfahrt sind
mehrere führerlose Güterzugwaggons im Hafen der
norwegischen Hauptstadt in ein Gebäude gerast. Bei dessen
Einsturz kamen mindestens drei Menschen ums Leben, drei weitere
wurden verletzt, wie die Polizei mitteilte. Die Opfer waren in dem
Gebäude oder der Umgebung tätig. Wie es zu dem
Unglück am Mittwoch kommen konnte, war zunächst unklar.
Ein Augenzeuge berichtete, daß die Waggons vor dem Aufprall
mit extrem hoher Geschwindigkeit rollten. Der Transportarbeiter
sprach von mindestens Tempo 100. »Der letzte Waggon flog
förmlich durch die Luft«, berichtete er. Die Norwegische
Bahngesellschaft erklärte, die Waggons hätten sich in
einem Frachtterminal gelöst und seien dann in Richtung Hafen
losgerollt. Die Frage, warum sich die Waggons lösten, blieb
vorerst unbeantwortet.(apn/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 3,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland