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FDP-Schatzmeister zurückgetreten

Berlin. Am Mittwoch ist Brandenburgs FDP-Landesschatzmeister Rainer Siebert zurückgetreten. Laut einem Bericht der Bild-Zeitung (Mittwochausgabe) soll Siebert mit dem Ministerium für Staatssicherheit der DDR (MfS) zusammengearbeitet haben. Wie das Blatt unter Berufung auf seine Akte bei der Birthler-Behörde berichtete, soll er sich am 2. Juli 1970 »zur Hilfe und Unterstützung des MfS bereit« erklärt und »per Handschlag zur Mitarbeit« verpflichtet haben.

Siebert sei 1991 als damaliger FDP-Fraktionschef vom Landtag überprüft und von einer Kommission als sogenannter Grenzfall ohne Empfehlung zum Mandatsverzicht eingestuft worden, sagte ein Fraktionssprecher am Mittwoch in Potsdam. Siebert begründete seinen Rücktritt, er wolle seiner Partei Rechtfertigungsdruck ersparen. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.03.2010, Seite 4, Inland

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