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Drei Jahre Haft im Ekelfleisch-Prozeß

Memmingen. Ein Fleischhändler ist am Freitag in Memmingen wegen Betrugs zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht sprach den 45jährigen in 15 Fällen schuldig. Er soll Hunderte Tonnen Ekelfleisch widerrechtlich gelagert und einen erheblichen Teil davon als lebensmitteltauglich an Kunden in Deutschland und anderen Ländern verkauft haben.

Die Verteidigung wies alle Vorwürfe zurück und plädierte auf Freispruch. Die Staatsanwaltschaft hatte fast vier Jahre Haft gefordert.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.03.2010, Seite 4, Inland

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