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Getrennte runde Tische gerechtfertigt
Berlin. Die Bundesregierung hat die Einrichtung von zwei getrennten
runden Tischen zum Thema Mißbrauch gerechtfertigt. Die
stellvertretende Regierungssprecherin Sabine Heimbach sagte am
Freitag in Berlin, die von den Ministerinnen Kristina Schröder
(CDU) und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) angeregten
runden Tische verfolgten jeweils »thematisch eine
unterschiedliche Herangehensweise«. Bei dem einen stehe die
Prävention im Vordergrund, bei dem zweiten die Aufarbeitung
der Vergangenheit.
Familienministerin Schröder hat sich zudem indirekt von Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger distanziert, die bei der Aufarbeitung der Mißbrauchsfälle vor allem die katholische Kirche in der Verantwortung sieht. (apn/ddp/jW)
Familienministerin Schröder hat sich zudem indirekt von Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger distanziert, die bei der Aufarbeitung der Mißbrauchsfälle vor allem die katholische Kirche in der Verantwortung sieht. (apn/ddp/jW)
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