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Getrennte runde Tische gerechtfertigt

Berlin. Die Bundesregierung hat die Einrichtung von zwei getrennten runden Tischen zum Thema Mißbrauch gerechtfertigt. Die stellvertretende Regierungssprecherin Sabine Heimbach sagte am Freitag in Berlin, die von den Ministerinnen Kristina Schröder (CDU) und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) angeregten runden Tische verfolgten jeweils »thematisch eine unterschiedliche Herangehensweise«. Bei dem einen stehe die Prävention im Vordergrund, bei dem zweiten die Aufarbeitung der Vergangenheit.

Familienministerin Schröder hat sich zudem indirekt von Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger distanziert, die bei der Aufarbeitung der Mißbrauchsfälle vor allem die katholische Kirche in der Verantwortung sieht. (apn/ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.03.2010, Seite 5, Inland

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