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NATO-Streit mit Kosovo-Polizei

Pristina. Die NATO-Truppen im Kosovo haben den dortigen Sicherheitskräften vorübergehend die Unterstützung entzogen, nachdem einige ihrer Mitglieder entgegen einer Vereinbarung in der Öffentlichkeit Waffen getragen hatten. Der Befehlshaber der KFOR-Truppen, der deutsche General Markus Bentler, traf daraufhin die Entscheidung, die Kosovo-Sicherheitskräfte (KSF) vorerst nicht mehr zu unterstützen, zu beraten und zu trainieren, wie ein KFORSprecher am Sonntag sagte. Am Freitag waren KSF-Einheiten bewaffnet zu einer Gedenkveranstaltung zu Ehren von Mitgliedern der früheren Terrorgruppe UCK im Zentrum der Hauptstadt Pristina erschienen.

Die von der NATO ausgebildete KSF ist seit mehr als einem Jahr im Einsatz. Die leicht bewaffnete Truppe besteht aus bis zu 2500 Einsatzkräften und 800 Reservisten. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.03.2010, Seite 6, Ausland

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