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Opel-Betriebsrat fühlt sich getäuscht

Bochum. Der Betriebsratsvorsitzende des von Opel Bochum, Rainer Einenkel, sieht sein Werk wieder gefährdet. »Im Zusammenhang mit Verkaufsabsichten für das Werk Antwerpen soll zugesagte Produktion nicht nach Bochum kommen«, schrieb Einenkel laut einem Bericht der Zeitungen der WAZ-Gruppe von Samstag in einer internen Rund-E-Mail. Wenn dies so komme, seien im Bochumer Werk »weitere 1000 Arbeitsplätze gefährdet«. Die Opel-Mutter General Motors (GM) will das Opel-Werk im belgischen Antwerpen schließen. Die Produktion des dort gebauten Opel Astra sollte nach Bochum verlagert werden. Dem Bericht zufolge fürchtet der Betriebsrat nun, daß GM von diesen Zusagen wieder Abstand nehmen könnte, um mit einer höheren Auslastung das Werk Antwerpen »für einen Verkauf hübscher zu machen«. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.03.2010, Seite 2, Inland

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