-
03.03.2010
- → Ausland
Siemens-Mitarbeiter halten Manager fest
Saint-Etienne. Mitarbeiter eines Siemens-Werks in Frankreich haben
zwei leitende Angestellte als Geiseln genommen. Personalchefin
Annie Bobinet sowie Verwaltungs- und Finanzchef Christian Paris
wurden am Montag nachmittag in einem Büro des Werks in
Saint-Chamond festgesetzt, das sie auch über Nacht nicht
verlassen durften. Die beiden Manager würden so lange
festgehalten, bis die Verhandlungen vorankämen, sagte ein
Gewerkschaftssprecher. Die Proteste der Arbeiter entzünden
sich an einer geplanten Neustrukturierung, in deren Zug die
Mitarbeiterzahl an zwei Standorten von 600 auf 365 sinken soll. Die
Gewerkschaften wollen erreichen, daß das Werk in
Saint-Chamond nicht komplett geschlossen wird.
(apn/jW)
(apn/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
