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Umweltminister wird von Merkel zurückgepfiffen

Frankfurt/Main. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in den koalitionsinternen Streit um die Laufzeiten von Atomkraftwerken eingegriffen. Die Äußerungen von Bundesumweltminister Norbert Röttgen, wonach er spätestens 2030 mit dem Atomausstieg rechne, seien »verfrüht«, sagte Merkels Sprecher Ulrich Wilhelm der Welt am Sonntag. Es gebe eine klare Verabredung in der Koalition, derzufolge Umwelt- und Wirtschaftsministerium gemeinsam Szenarien zur Energieversorgung erstellen würden. Röttgen war von Unions- und FDP-Politikern heftig angegriffen worden. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.02.2010, Seite 2, Inland

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