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17.02.2010
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Suspendierung nach Pfuschvorwürfen
Mannheim/Köln. Nach den Pfuschvorwürfen beim Bau der
Kölner U-Bahn sind drei Mitarbeiter des Baukonzerns Bilfinger
Berger von ihren Arbeiten suspendiert worden. Ein Polier, ein
Bauleiter und ein Oberbauleiter seien freigestellt worden,
bestätigte ein Konzernsprecher am Dienstag einen Bericht der
Kölnischen Rundschau. Hintergrund sind demnach die
Vorwürfe, daß Vermessungsprotokolle gefälscht und
nicht die vorgeschriebene Zahl von Stahlbügeln zur
Stabilisierung der Baugrube eingebaut wurden. Der Aufsichtsrat der
Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) kam derweil am Dienstag morgen
zu einer Krisensitzung zusammen.
In den vergangenen Tagen waren immer weitere Hinweise auf Mängel beim Bau der U-Bahn bekannt geworden. Das erhöhte auch die Sorge um die Sicherheit der Baugruben, hieß es. Bei steigendem Hochwasser des Rheins wird mittlerweile auch ein Fluten der Baustellen erwogen. Wenn das Hochwasser steige, könnte die Baustelle zum Druckausgleich geflutet werden, sagte eine KVB-Sprecherin. Hintergrund der Überlegungen ist der Einsturz des Kölner Stadtarchivs im März 2009, der mit gravierenden Mängeln beim U-Bahn-Bau in Zusammenhang stehen könnte.
(AFP/jW)
In den vergangenen Tagen waren immer weitere Hinweise auf Mängel beim Bau der U-Bahn bekannt geworden. Das erhöhte auch die Sorge um die Sicherheit der Baugruben, hieß es. Bei steigendem Hochwasser des Rheins wird mittlerweile auch ein Fluten der Baustellen erwogen. Wenn das Hochwasser steige, könnte die Baustelle zum Druckausgleich geflutet werden, sagte eine KVB-Sprecherin. Hintergrund der Überlegungen ist der Einsturz des Kölner Stadtarchivs im März 2009, der mit gravierenden Mängeln beim U-Bahn-Bau in Zusammenhang stehen könnte.
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(AFP/jW)
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