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Linkspartei erwägt Urabstimmung

Berlin. Linkspartei-Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch hat eine Urabstimmung über die künftige Parteiführung ins Spiel gebracht. Möglich sei eine Mitgliederbefragung, in der die Parteibasis über die designierte neue Doppelspitze Gesine Lötzsch und Klaus Ernst entscheide, sagte Bartsch der tageszeitung (Dienstagausgabe). Auch der Linksfraktionschef in Thüringen, Bodo Ramelow, rät zu einer Urabstimmung darüber, ob es dauerhaft eine Doppelspitze von Mann und Frau geben soll. Wie die Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Dienstagausgaben) berichten, appellierte Ramelow in einem offenen Brief an alle Mitglieder und Parteigliederungen zudem, den jüngst verabschiedeten Personalvorschlag für die neue Führungsmannschaft nicht wieder zu verwerfen. Für die Beibehaltung der Doppelspitze wäre auf dem Bundesparteitag in Rostock im Mai eine Zweidrittelmehrheit nötig, die angesichts der Widerstände in den Ost-Landesverbänden fraglich erscheint. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.02.2010, Seite 4, Inland

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