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AKW: Seehofer für längere Laufzeiten

haMBurg. In der Union gibt es weiter Streit um die Zukunft der Atomenergie. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) widersprach den Aussagen von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU), wonach die deutschen Atommeiler höchstens 40 Jahre laufen sollten. Solange die Kernkraftwerke »unsere hohen Sicherheitsstandards erfüllen und solange sie für unseren Energiemix unverzichtbar sind, sollten wir sie am Netz lassen«, sagte der CSU-Chef dem Spiegel laut Vorabbericht vom Freitag. Röttgen dagegen beharrt auf seinem Ausstiegsszenario: »Der einzige Weg zu einer langfristig sicheren und gesellschaftlich akzeptierten Energieversorgung führt über die erneuerbaren Energien. Sie müssen erst die Atomkraft und dann die Kohlekraftwerke bis 2050 sukzessive und am Ende komplett ersetzen. Das ist die beste Beschäftigungs- und Wachstumsstrategie für unser Land«, sagte er dem Magazin. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.02.2010, Seite 5, Inland

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