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VVN-BdA kritisiert Subventionen

Potsdam/Oranienburg. Einen Stopp der Subventionierung des Projekts zum Wiederaufbau der Garnisonkirche in Potsdam fordert die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Brandenburg (VVN-BdA). Die vom Land Brandenburg für die Garnisonkirche in Aussicht gestellten zwei Millionen Euro müßten zur Umsetzung des Geschichtsparks Klinkerwerk in Oranienburg bereitgestellt werden, sagten Sprecher am Donnerstag in Potsdam.

Während das Land für die Garnisonkirche zwei Millionen Euro ausgeben wolle, habe es für den Geschichtspark im ehemaligen KZ-Außenlager Klinkerwerk nur 220000 Euro zugesagt, kritisierted er Verband. Zugleich werde eine Inanspruchnahme von Landesflächen für den Geschichtspark abgelehnt. Somit könne das Konzept auch zum 65. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Sachsenhausens und seiner Außenlager nicht umgesetzt werden. Mit dieser Prioritätensetzung würden Opfer des deutschen Faschismus verhöhnt.
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(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.02.2010, Seite 4, Inland

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