-
11.02.2010
- → Inland
Kritik an Forderungen von GM wächst
Düsseldorf/Wiesbaden. In den Bundesländern mit
Opel-Standorten wächst die Skepsis gegenüber dem
Sanierungskonzept des General- Motors-Konzerns. Vor allem der
Wunsch nach milliardenschwerer staatlicher Hilfe stößt
auf Vorbehalte. Die nordrhein-westfälische
Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) forderte am Mittwoch
einen höheren Sanierungsbeitrag von GM. Unterdessen
bekräftigte der stellvertretende hessische
Ministerpräsident Jörg-Uwe Hahn die kritische Haltung des
Landes. »Die Eigenbeteiligung von GM scheint mir erheblich zu
gering ausgefallen zu sein«, erklärte Hahn nach einem
Gespräch mit Opel-Chef Nick Reilly.
Gegen Staatshilfen für Opel stellten sich auch die hessischen Oppositionsparteien. Die Vorsitzende der Linken-Fraktion im Wiesbadener Landtag, Janine Wissler, forderte eine öffentliche Kontrolle und eine Arbeitsplatzgarantie für Opel, wenn das Unternehmen Staatshilfe bekomme: »Wir wollen keinen staatlich subventionierten Arbeitsplatzabbau.« (apn/jW)
Gegen Staatshilfen für Opel stellten sich auch die hessischen Oppositionsparteien. Die Vorsitzende der Linken-Fraktion im Wiesbadener Landtag, Janine Wissler, forderte eine öffentliche Kontrolle und eine Arbeitsplatzgarantie für Opel, wenn das Unternehmen Staatshilfe bekomme: »Wir wollen keinen staatlich subventionierten Arbeitsplatzabbau.« (apn/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland