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Kritik an Forderungen von GM wächst

Düsseldorf/Wiesbaden. In den Bundesländern mit Opel-Standorten wächst die Skepsis gegenüber dem Sanierungskonzept des General- Motors-Konzerns. Vor allem der Wunsch nach milliardenschwerer staatlicher Hilfe stößt auf Vorbehalte. Die nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) forderte am Mittwoch einen höheren Sanierungsbeitrag von GM. Unterdessen bekräftigte der stellvertretende hessische Ministerpräsident Jörg-Uwe Hahn die kritische Haltung des Landes. »Die Eigenbeteiligung von GM scheint mir erheblich zu gering ausgefallen zu sein«, erklärte Hahn nach einem Gespräch mit Opel-Chef Nick Reilly.

Gegen Staatshilfen für Opel stellten sich auch die hessischen Oppositionsparteien. Die Vorsitzende der Linken-Fraktion im Wiesbadener Landtag, Janine Wissler, forderte eine öffentliche Kontrolle und eine Arbeitsplatzgarantie für Opel, wenn das Unternehmen Staatshilfe bekomme: »Wir wollen keinen staatlich subventionierten Arbeitsplatzabbau.« (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.02.2010, Seite 4, Inland

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