-
29.01.2010
- → Inland
6,5 Millionen Hartz-IV-Bezieher
Berlin. Fast sechseinhalb Millionen Menschen in Deutschland
beziehen Grundsicherung für Arbeitslose nach Hartz IV. Die
Zahl von 6,48 Millionen nannte am Donnerstag der Deutsche
Landkreistag aufgrund vorläufiger Angaben für Januar. Sie
lag den Angaben zufolge damit um 2,4 Prozent höher als vor
einem Jahr. Wie es weiter hieß, stieg die Zahl der
betroffenen Kinder unter 15 Jahren im selben Zeitraum um 1,64
Prozent auf rund 1,68 Millionen.
Der Deutsche Landkreistag, der wegen der Zuständigkeit der Kommunen für die Unterbringung der Hartz-IV-Bezieher mit dem Thema befaßt ist, sprach von einer einsetzenden Trendwende: Insgesamt bestätige sich die Befürchtung aus den Vormonaten. Erstmals seien im Januar sowohl im Vorjahresvergleich als auch im Vormonatsvergleich (plus 0,7 Prozent) die Zahlen der Hartz-IV-Bezieher gestiegen. (apn/jW)
Der Deutsche Landkreistag, der wegen der Zuständigkeit der Kommunen für die Unterbringung der Hartz-IV-Bezieher mit dem Thema befaßt ist, sprach von einer einsetzenden Trendwende: Insgesamt bestätige sich die Befürchtung aus den Vormonaten. Erstmals seien im Januar sowohl im Vorjahresvergleich als auch im Vormonatsvergleich (plus 0,7 Prozent) die Zahlen der Hartz-IV-Bezieher gestiegen. (apn/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland