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ICE-Flotte kommt nicht ins Rollen

Frankfurt/Main. Bahnreisende im Fernverkehr müssen weiter mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Eine Bahnsprecherin entschuldigte ausfallende Züge und Verspätungen auf ICE-Strecken am Donnerstag erneut mit der Witterung. Die Züge müßten in den Instandhaltungswerken regelmäßig enteist werden, was Zeit in Anspruch nehme. Hinzu kämen die verkürzten Intervalle für die Ultraschalluntersuchungen der ICE-Achsen. Betroffen sind bis auf weiteres ICE-Reisende auf der Strecke München–Bremen. Auf der gesamten Nord-Süd-Verbindung sind die zweistündlichen ICE derzeit nur mit halber Sitzplatzkapazität unterwegs. Schwierigkeiten gibt es auch auf der Ost-West-Achse zwischen Berlin und Köln. Auf der Hochgeschwindigkeitstrasse zwischen Frankfurt und Köln gilt nach Angaben von Reisenden derzeit ein Tempolimit von 200 anstelle von 300 Kilometer pro Stunde. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.01.2010, Seite 5, Inland

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