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Tarifvertrag über »Lohnpause« verlangt

Hannover. Die niedersächsischen Metallunternehmer haben angesichts von Krise und Kurzarbeit einen einjährigen Verzicht auf Lohnerhöhungen verlangt. Der Hauptgeschäftsführer von NiedersachsenMetall, Volker Schmidt, forderte, ein Gesamtpaket zur Beschäftigungssicherung zu vereinbaren und dazu einen bis Mitte 2012 laufenden Tarifvertrag ohne Lohn­erhöhungen abzuschließen. Über mehr Entgelt solle dann erst Mitte 2011 »im Lichte der wirtschaftlichen Entwicklung« gesprochen werden, sagte Schmidt der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (Dienstagausgabe). Er begründete die Forderung mit der erwarteten Dauer der Krise.

Über das weitere Vorgehen der Gewerkschaft in den Gesprächen zur Beschäftigungssicherung, die in allen Tarifbezirken geführt werden, will der IG-Metall-Vorstand am 9. Februar beraten. Die Tarifverträge in der Metall- und Elektroindustrie laufen Ende April aus. (apn/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.01.2010, Seite 1, Inland

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