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Fiat hofft auf neue Abwrackprämien

Mailand. Der italienische Autobauer Fiat hofft darauf, daß viele Staaten auch in diesem Jahr eine Abwrackprämie zahlen werden und will davon profitieren. Nach einem herben Verlust 2009 sei 2010 »ein Jahr des Übergangs und der Stabilisierung«, erklärte das Unternehmen am Montag in Mailand. Fiat werde in die Gewinnzone zurückkehren. 2011 und in den Jahren danach werde sich der Markt wieder stabilisieren. Der Turiner Großkonzern machte 2009 einen Verlust von 848 Millionen Euro und damit den ersten seit 2005, als das Unternehmen unter Führung von Konzernchef Sergio Marchionne die Rückkehr in die schwarzen Zahlen geschafft hatte. Noch 2008 hatte ein Gewinn von 1,721 Milliarden Euro in den Büchern gestanden. Verantwortlich für die roten Zahlen waren vor allem die Land- und Baumaschinensparte CNH und die Bus- und Lkw-Sparte Iveco. Von den Pkw der Marken Fiat, Lancia und Alfa Romeo verkaufte der Hersteller 2009 ähnlich viele wie 2008, nämlich 2,15 Millionen Stück. Deutschland hat eine Verlängerung der Abwrackprämie ausgeschlossen, in Italien dagegen, wo jedes dritte verkaufte Auto von Fiat stammt, soll die staatliche Unterstützung weiter fließen. Wirtschaftsminister Claudio Scajola hatte in der vergangenen Woche angekündigt, es werde sich um eine Summe etwa in gleicher Höhe wie 2009 handeln, das waren 1,2 Milliarden Euro. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.01.2010, Seite 9, Kapital & Arbeit

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