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Osten sehen

Was von der Mauer, von Ostberlin, von 1989 und vor allem von den Abgasen übrig ist: Für eine ungehinderte Sicht auf die Berliner East Side Gallery plant das zuständige Bezirks­amt ein Parkverbot entlang der 1,3 Kilometer langen sogenannten Open-Air-Galerie. Damit diese größtenteils minderbemittelte Streetart der ersten Generation, teilweise frisch restauriert neben einer stark befahrenen Straße besser zu sehen sein soll. Wie die Berliner Zeitung (Freitagausgabe) berichtet, wollen die Bezirksverordneten am Mittwoch dem Bezirksamt einen entsprechenden Auftrag erteilen. Bürgermeister Franz Schulz (Grüne) sagte, ein gewisser Abstand beim Betrachten der großflächigen Bilder wäre gut. Sogar im Winter kämen täglich bis zu 2000 Touristen zum denkmalgeschützten Mauerrest. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 23.01.2010, Seite 12, Feuilleton

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