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23.01.2010
- → Feuilleton
Osten sehen
Was von der Mauer, von Ostberlin, von 1989 und vor allem von den
Abgasen übrig ist: Für eine ungehinderte Sicht auf die
Berliner East Side Gallery plant das zuständige
Bezirksamt ein Parkverbot entlang der 1,3 Kilometer langen
sogenannten Open-Air-Galerie. Damit diese größtenteils
minderbemittelte Streetart der ersten Generation, teilweise frisch
restauriert neben einer stark befahrenen Straße besser zu
sehen sein soll. Wie die Berliner Zeitung (Freitagausgabe)
berichtet, wollen die Bezirksverordneten am Mittwoch dem Bezirksamt
einen entsprechenden Auftrag erteilen. Bürgermeister Franz
Schulz (Grüne) sagte, ein gewisser Abstand beim Betrachten der
großflächigen Bilder wäre gut. Sogar im Winter
kämen täglich bis zu 2000 Touristen zum
denkmalgeschützten Mauerrest. (ddp/jW)
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