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Olympia: Kleine Störung

Vancouver. Drei Wochen vor Beginn der olympischen Winterspiele in Vancouver ist das Whistler-Skigebiet, in dem etliche Wettbewerbe stattfinden sollen, Spekulationsobjekt geworden. Aufgrund von Zahlungsschwierigkeiten der Betreibergesellschaft Intrawest soll das Gebiet Gerüchten zufolge noch während der Winterspiele zwangsversteigert werden. Das Olympia-Organisationskomitee VANOC sieht die Vorgänge um das Whistler-Gebiet allerdings »eher als kleine Störung, aber nicht als eine Gefahr für den Ablauf der Spiele«. Hintergrund der Spekulationen sind die Probleme der Intrawest-Besitzer bei der Tilgung der 2006 für den Kauf von Whistler aufgenommenen Kredite über 1,7 Milliarden Dollar. Ein VANOC-Sprecher nannte die Gerüchte jedoch abwegig, »weil kein Gläubiger Interesse daran haben kann, durch eine Zwangsversteigerung des Gebietes den Ablauf ausgerechnet jener Veranstaltung zu stoppen, die den Wert des gesamten Gebietes erheblich steigern wird«. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.01.2010, Seite 16, Sport

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