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Bundeswehr tötet ­erneut Zivilisten

Berlin/Potsdam. Bei einem erneuten Zwischenfall an einem Kontrollpunkt in Nordafghanistan ist ein Zivilist durch Schüsse von Bundeswehr-Soldaten getötet worden. Ein weiterer wurde verletzt. Dies bestätigte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr in Potsdam am Sonntag. Bei dem Opfer handele es sich um den Fahrer eines Autos, der trotz »mehrfacher Warnhinweise« nicht angehalten habe, hieß es zum Hergang. Daraufhin hätten die Soldaten das Feuer eröffnet.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.01.2010, Seite 2, Ausland

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