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18.01.2010
- → Ausland
Zelaya erklärt sich am 27. Januar
Tegucigalpa. Der rechtmäßige Präsident von
Honduras, Manuel Zelaya, will am 27. Januar erklären, ob er in
einem anderen Land um Asyl bitten oder in Honduras bleiben wird. An
diesem Tag endet die reguläre Amtszeit des am 28. Juni
gestürzten Präsidenten. Ebenfalls an diesem Datum
übernimmt der aus der unter Kontrolle der Putschisten
durchgeführten Wahl vom 29. November als Sieger
hervorgegangene Porfirio Lobo das Präsidentenamt. An dessen
Amtseinführung nimmt offenbar kaum ein ausländischer
Staatschef teil, auch der Präsident von Costa Rica,
Óscar Arias, kündigte Medienberichten zufolge an, nicht
nach Tegucigalpa reisen zu wollen. (jW)
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