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Kältewelle fordert Todesopfer in Kuba

Havanna. Im Psychiatrischen Krankenhaus von Havanna, das über 2500 Betten verfügt, sind in der vergangenen Woche 26 Patienten verstorben. Das kubanische Gesundheitsministerium führt dies auf die anhaltende Kältewelle auf der Insel zurück. In Boyeros, dem Bezirk, in dem das Krankenhaus liegt, sei die Temperatur auf bis zu 3,6 Grad gesunken. Hinzu seien Vorerkrankungen, so die körperliche Schwäche älterer Patienten, gekommen. Das Ministerium hat eine Untersuchungskommission eingesetzt, da bereits zahlreiche Mängel in der Betreuung der Kranken festgestellt worden seien. Die Hauptverantwortlichen müßten sich dafür vor den zuständigen Gerichten verantworten. (PL/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.01.2010, Seite 6, Ausland

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