Zum Inhalt der Seite

Retrospektive

Das Filmmuseum Potsdam veranstaltet am Donnerstag einen Joris-Ivens-Abend. Gezeigt werden mehrere Filme des niederländischen Dokumentarfilmers, darunter das filmische Gedicht »Regen« sowie die Werke »400 Millionen« und »Eine Geschichte über den Wind«. Ivens arbeitete von 1947 bis 1956 für Staatsfilmstudios in verschiedenen osteuropäischen Ländern. Für die DEFA drehte er unter anderem den Film »Lied der Ströme«.

Für die Werkschau »Joris Ivens 1898–1989 – Das Unmögliche zu filmen« beim Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm 2009 erhielt das Bundesarchiv einen der drei Preise der DEFA-Stiftung für das beste Filmprogramm. Die Abteilung Filmarchiv des Bundesarchivs richtet alljährlich die Retrospektive des Festivals aus. (ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 06.01.2010, Seite 13, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!