-
09.12.2009
- → Inland
Ex-SS-Mitglied gesteht Tötung
Aachen. Am Dienstag hat ein 88jähriger früherer
SS-Angehöriger vor dem Aachener Landgericht die Tötung
von drei Männern in den besetzten Niederlanden
eingeräumt. Nach Angaben eines Gerichtssprechers beruft sich
der Angeklagte darauf, auf Befehl gehandelt zu haben. Zuvor war ein
erneuter Antrag der Verteidigung auf Einstellung des Verfahrens
abgewiesen worden. Dem früheren Bergmann aus Eschweiler wird
vorgeworfen, 1944 in den Niederlanden drei Menschen
heimtückisch erschossen zu haben. Es handelte sich dabei um
Männer, die vom Naziregime dem holländischen Widerstand
zugerechnet wurden. Der Prozeß hat am 28. Oktober begonnen.
Am Dienstag setzte das Gericht weitere fünf Verhandlungstage
an. Mit einem Urteil wird für den 19. Februar gerechnet.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland