-
08.12.2009
- → Inland
Redakteure streiken für Abfindungen
Berlin. Die Beschäftigten der Netzeitung und der Autogazette
streiken seit Montag gegen minimale Abfindungsangebote und für
einen Sozialtarifvertrag. Wie die Vereinte
Dienstleistungsgewerkschaft ver.di mitteilte, habe die
Geschäftsführung der Mediengruppe DuMont Schauberg,
Deutschlands drittgrößter Zeitungsgruppe, für die
von Kündigungen betroffenen knapp 20 Redakteure bisher nur
unzureichende Abfindungsangebote vorgelegt. Etwa 100 Mitarbeiter
des Berliner Verlages haben am Montag mittag zusammen mit den
Streikenden vor dem Verlagshaus protestiert. Beide Onlineportale
sollen zum Jahresende geschlossen werden.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland