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Lehrergewerkschaft kündigt Protest an

Frankfurt/Main. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat in den Verhandlungen zur Lohneingruppierung angestellter Lehrkräfte den Druck auf die Arbeitgeber erhöht. Sollte sich die Gegenseite nicht ausreichend bewegen, sei man »kampfbereit«, teilte die GEW am Freitag mit. In Ostdeutschland sowie Baden-Württemberg, Bremen und Nordrhein-Westfalen würden bereits Proteste vorbereitet. Seit der Tarifvertrag der Länder (TV-L) 2006 in Kraft getreten ist, haben die Arbeitgeber die Verhandlungen über die Entgeltordnung, in die die Berufsgruppen eingeordnet werden, verschleppt, sagte GEW-Verhandlungsführerin Ilse Schaad. Die nächste Gesprächsrunde sei für den 8. Dezember in Berlin angesetzt.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.12.2009, Seite 5, Inland

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