-
02.12.2009
- → Kapital & Arbeit
Japan wirft die Geldpresse an
Tokio. Die japanische Zentralbank pumpt umgerechnet rund 77
Milliarden Euro in den Geldkreislauf. Mit dieser Finanzspritze
wolle die Bank die Märkte beruhigen und der von der Deflation
und dem starken Yen bedrohten Wirtschaft helfen, erklärte sie
am Dienstag in Tokio. Die Entscheidung sei einstimmig gefallen. Bei
der Transaktion werden den Geschäftsbanken des Landes zur
besseren Mittelausstattung Wertpapiere abgekauft. Den Leitzins
ließ die Zentralbank unverändert bei einem Prozent. Die
japanische Währung notiert zur Zeit auf dem höchsten
Stand seit 14 Jahren gegenüber dem US-Dollar. Das erschwert
die Exporte, betroffen sind vor allem Auto- und
Elektronikkonzerne.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit