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Wird Steinbach rausgekauft?
Köln. Bundesregierung und »Bund der Vertriebenen«
(BdV) verhandeln einem Zeitungsbericht zufolge über einen
möglichen Verzicht der CDU-Politikerin Erika Steinbach auf
einen Sitz im Beirat der Stiftung »Flucht, Vertreibung,
Versöhnung«. Im Gespräch sei eine finanzielle
Kompensation für einen Rückzug Steinbachs, berichtete der
Kölner Stadt-Anzeiger (Samstagausgabe).
In der Bundesregierung stellt sich Vizekanzler und Außenminister Guido Westerwelle (FDP) gegen eine Entsendung Steinbachs in den Stiftungsbeirat, weil dadurch das Verhältnis zu Polen belastet würde. Steinbach hatte 1991 im Bundestag gegen die Anerkennung der Oder-Neiße-Linie als Grenze zwischen Deutschland und Polen gestimmt. Aus den Reihen der Unionsparteien kam zuletzt der Appell, Steinbach und Westerwelle sollten sich zur Klärung des Streits an einen Tisch setzen. Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, ist Westerwelle zu einem persönlichen Treffen jedoch nicht bereit. Der FDP-Chef sei der Meinung, auch ein Gespräch mit Steinbach könne nichts an seiner Einschätzung ändern.
(ddp/jW)
In der Bundesregierung stellt sich Vizekanzler und Außenminister Guido Westerwelle (FDP) gegen eine Entsendung Steinbachs in den Stiftungsbeirat, weil dadurch das Verhältnis zu Polen belastet würde. Steinbach hatte 1991 im Bundestag gegen die Anerkennung der Oder-Neiße-Linie als Grenze zwischen Deutschland und Polen gestimmt. Aus den Reihen der Unionsparteien kam zuletzt der Appell, Steinbach und Westerwelle sollten sich zur Klärung des Streits an einen Tisch setzen. Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, ist Westerwelle zu einem persönlichen Treffen jedoch nicht bereit. Der FDP-Chef sei der Meinung, auch ein Gespräch mit Steinbach könne nichts an seiner Einschätzung ändern.
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(ddp/jW)
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