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General Motors bleibt in Verlustzone

Washington. Der US-Autobauer General Motors (GM) hat seit dem Ende seiner Insolvenz einen Verlust von 1,15 Milliarden Dollar (gut 770 Millionen Euro) gemacht. Der Umsatz stieg im dritten Quartal auf 28 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen mitteilte. Das waren demnach fast fünf Milliarden Dollar mehr als die alte GM-Gesellschaft im zweiten Quartal eingenommen hatte.

GM war am 10. Juli nach nur 40 Tagen aus der Insolvenz entlassen worden. Die Regierungen der USA und Kanadas hatten den Autobauer mit Mil­liardenhilfen gestützt, er ist jetzt überwiegend in Staatshand. »Angesichts der weltweit besseren wirtschaftlichen Bedingungen, der sich stabilisierenden Verkäufe und der besseren Finanzlage« werde GM nun schneller die Staatshilfen an Kanada und die USA zurückzahlen, kündigte der Konzern an. Den deutschen staatlichen Brückenkredit für Opel wird GM wie vereinbart bis Ende November zurückzahlen.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.11.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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