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Ermittlungen nach Luftangriff
Berlin/Dresden. Wegen des von ihm angeordneten Luftangriffs auf
zwei gestohlene Tanklastwagen in Afghanistan wird ein
Ermittlungsverfahren gegen den deutschen Oberst Georg Klein
wahrscheinlicher. Die Generalstaatsanwaltschaft Sachsen will am
heutigen Freitag ihren Bericht vorlegen.
Bei dem Angriff in der Nähe des nordafghanischen Kundus waren Anfang September zahlreiche Zivilisten getötet worden. Oberst Klein hatte den Luftangriff durch US-Flugzeuge auf die gestohlenen Fahrzeuge angefordert, weil ein Anschlag von radikal-islamischen Taliban mit Hilfe der Tanklastwagen zu befürchten gewesen sei. Nach Informationen der Leipziger Volkszeitung (Donnerstagausgabe) geht Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) inzwischen auf Distanz zur Version von Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan, wonach Klein »militärisch angemessen« reagiert habe. (AFP/jW)
Bei dem Angriff in der Nähe des nordafghanischen Kundus waren Anfang September zahlreiche Zivilisten getötet worden. Oberst Klein hatte den Luftangriff durch US-Flugzeuge auf die gestohlenen Fahrzeuge angefordert, weil ein Anschlag von radikal-islamischen Taliban mit Hilfe der Tanklastwagen zu befürchten gewesen sei. Nach Informationen der Leipziger Volkszeitung (Donnerstagausgabe) geht Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) inzwischen auf Distanz zur Version von Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan, wonach Klein »militärisch angemessen« reagiert habe. (AFP/jW)
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