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France Télécom stoppt Konzernumbau

Paris. Nach der Serie von Selbstmorden bei France Télécom hat die Unternehmensführung den Konzernumbau bis zum Jahresende ausgesetzt. Dies habe die Personalführung den Gewerkschaften am Dienstag mitgeteilt, sagte ein Sprecher. Bei dem französischen Großkonzern haben sich in den vergangenen 20 Monaten 25 Menschen das Leben genommen. Die Gewerkschaften machen den rasanten Konzern­umbau dafür verantwortlich, durch den viele Beschäftigte versetzt und die Arbeitsabläufe stark verändert würden. Der vorübergehende Stopp der Umstrukturierung sei positiv, sagte Xavier Major von der Gewerkschaft CFDT. Davon solle laut dem Leiter der Personalabteilung, Olivier Barberot, nur abgewichen werden, wenn sich das Unternehmen zu größeren Einschnitten wie dem Verkauf von Töchtern entschließe. France Télécom hatte wegen der Selbstmorde bisher nur Versetzungen wegen des Unternehmensumbaus bis Ende Dezember ausgesetzt. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.10.2009, Seite 2, Ausland

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