-
07.10.2009
- → Inland
Kinderarbeit weit verbreitet
Köln. Weltweit gehen rund 150 Millionen Kinder unter 15 Jahren
kaum oder gar nicht zur Schule, weil sie hart arbeiten müssen.
Mindestens eine Million Kinder sitzt in Gefängnissen, mehr als
die Hälfte von ihnen ohne Gerichtsverfahren. Mehr als 18
Millionen wachsen in Familien auf, die aufgrund von Kriegen oder
Naturkatastrophen aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Das geht aus
dem am Dienstag veröffentlichten UNICEF-Bericht zur Verletzung
von Kinderrechten hervor.
Rund 51 Millionen Kinder kamen allein 2007 nach Angaben des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen zur Welt, ohne daß ihre Geburt registriert wurde. Ohne Geburtsurkunde hätten sie kaum Aussicht auf einen Platz in der Schule und seien krimineller Ausbeutung schutzlos ausgeliefert.(AP/jW)
Rund 51 Millionen Kinder kamen allein 2007 nach Angaben des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen zur Welt, ohne daß ihre Geburt registriert wurde. Ohne Geburtsurkunde hätten sie kaum Aussicht auf einen Platz in der Schule und seien krimineller Ausbeutung schutzlos ausgeliefert.(AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
