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06.10.2009
- → Ausland
Israelischer Vizepremier befürchtet Festnahme
Jerusalem. Aus Furcht vor einer möglichen Festnahme wegen
Verdachts auf Kriegsverbrechen hat der israelische
Vizeministerpräsident Moschee Jaalon eine geplante Reise nach
Großbritannien abgesagt. Palästinensische Organisationen
haben in der Vergangenheit in Großbritannien mehrfach
versucht, juristisch gegen Vertreter Israels vorzugehen. Das betraf
Offiziere, die an Aktionen gegen Palästinenser beteiligt
waren, bei denen auch Zivilpersonen getötet wurden.
Juristische Berater hatten Jaalon vor einer möglichen Anklage
wegen seiner Beteiligung an der Tötung eines
Hamas-Führers 2002 gewarnt, bei der auch 14 weitere Menschen
ums Leben kamen, darunter neun Kinder. Jaalon war früher
israelischer Generalstabschef.
(AP/jW)
(AP/jW)
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