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Ziel: Ein Drittel mehr Atommüll?

Berlin. Mit längeren Laufzeiten für die Atomkraftwerke in Deutschland würde die Menge des anfallenden Atommülls nach einer Berechnung der Bundesregierung um knapp ein Drittel steigen. Das berichtete die Berliner Zeitung am Freitag unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen. Demnach sind bis Ende 2007 insgesamt 5832 Tonnen Atommüll angefallen. Bis zur geplanten Abschaltung des letzten AKW im Jahre 2022 werden 4800 weitere Tonnen anfallen. Dazu kommt noch der Müll aus den Wiederaufbereitungsanlagen. Bei einer Verlängerung der Laufzeiten um acht Jahre, wie sie von CDU/CSU und FDP erwogen wird, kämen noch einmal 2960 Tonnen hinzu.(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.09.2009, Seite 4, Inland

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