Oh je (2)
Die Soap im Sommerloch, Berliner Ensemble (BE) gegen Rolf Hochhuth,
geht weiter. Im Streit um die Nutzung des BE bemüht sich
Theaterdirektor Claus Peymann um eine Verständigung mit dem
Besitzer Rolf Hochhuth. Peymann präsentierte am Freitag in
Berlin einen Brief seines Anwalts Peter Raue, der dem Dramatiker
Hochhuth Zugang zum Theater am Schiffbauerdamm während der
Sommerpause 2010 anbietet, obgleich dieser laut Peymann
»wieder« eine Anmeldefrist versäumt habe.
Darin heißt es, Hochhuth könne die Bühne 2010 nutzen, wenn er dies »bis zum 31. Dezember 2009 verbindlich« mitteile. Andernfalls stehe das Haus auch 2010 für Hochhuth nicht zur Verfügung. Peymann nannte das Schreiben einen »Gnadenakt«. Hochhuth ist über die Ilse-Holzapfel-Stiftung Eigentümer des Hauses. Ein Mietvertrag sichert die Nutzungserlaubnis dem Land Berlin zu, das die Bühne der Berliner Ensemble GmbH überläßt.
(ddp/jW)
Darin heißt es, Hochhuth könne die Bühne 2010 nutzen, wenn er dies »bis zum 31. Dezember 2009 verbindlich« mitteile. Andernfalls stehe das Haus auch 2010 für Hochhuth nicht zur Verfügung. Peymann nannte das Schreiben einen »Gnadenakt«. Hochhuth ist über die Ilse-Holzapfel-Stiftung Eigentümer des Hauses. Ein Mietvertrag sichert die Nutzungserlaubnis dem Land Berlin zu, das die Bühne der Berliner Ensemble GmbH überläßt.
(ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton
