-
03.09.2009
- → Inland
Bundeswehrverband schließt NPD-Chef aus
Bonn. NPD-Chef Udo Voigt ist wegen verbandsschädigenden
Verhaltens aus dem Bundeswehrverband ausgeschlossen worden. Die
Entscheidung des 24köpfigen Bundesvorstands fiel einstimmig,
wie ein Sprecher am Mittwoch mitteilte. Grundlage war ein Urteil
des Amtsgerichts Berlin-Tiergarten, das Voigt wegen Volksverhetzung
und gemeinschaftlicher Beleidigung mit sieben Monaten Haft auf
Bewährung bestraft hatte. Voigt, der in Berlin auch
Bezirksparlamentarier ist, diente von 1972 bis 1984 bei der
Luftwaffe. Zuletzt im Rang eines Hauptmanns, schied er aus dem
Dienst, weil ihn die Bundeswehr wegen seiner Weigerung, aus der NPD
auszutreten, nicht als Berufssoldat übernehmen wollte.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
