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110 000 fehlende Ausbildungsplätze
Berlin. Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres fehlen nach Ansicht
des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) rund 110000 betriebliche
Ausbildungsplätze. »Die Wirtschaft beklagt einen
drohenden Fachkräftemangel, reduziert gleichzeitig aber das
Angebot an Ausbildungsplätzen«, sagte die
DGB-Vizevorsitzende Ingrid Sehrbrock am Dienstag in Berlin. Sie
forderte die Unternehmen auf, sich nicht auf der demographischen
Entwicklung auszuruhen.
Laut der Bundesagentur für Arbeit sank die Zahl der betrieblichen Ausbildungsplätze im August binnen Jahresfrist um mehr als 22800 auf knapp 406000. Dagegen habe es mehr als 515000 Bewerber gegeben. Wie der DGB mitteilte, geht das Bundesinstitut für Berufsbildung sogar von einem Bedarf von mindestens 604000 Ausbildungsplätzen im laufenden Jahr aus. Dies sei die »absolute Untergrenze, wenn die hohe Zahl von 320000 Altbewerbern aus den beiden vergangenen Jahren nicht weiter wachsen soll«, so Sehrbrock.
(ddp/jW)
Laut der Bundesagentur für Arbeit sank die Zahl der betrieblichen Ausbildungsplätze im August binnen Jahresfrist um mehr als 22800 auf knapp 406000. Dagegen habe es mehr als 515000 Bewerber gegeben. Wie der DGB mitteilte, geht das Bundesinstitut für Berufsbildung sogar von einem Bedarf von mindestens 604000 Ausbildungsplätzen im laufenden Jahr aus. Dies sei die »absolute Untergrenze, wenn die hohe Zahl von 320000 Altbewerbern aus den beiden vergangenen Jahren nicht weiter wachsen soll«, so Sehrbrock.
(ddp/jW)
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