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01.09.2009
- → Inland
Aktenfreigabe im Fall Becker gefordert
Berlin/Karlsruhe. Im Fall Verena Becker sorgen die angeblichen
Kontakte des früheren RAF-Mitglieds zum Verfassungsschutz
für politischen Zündstoff. Becker, die am Donnerstag
wegen Verdachts der Beteiligung am Attentat auf Generalbundesanwalt
Buback im Jahr 1977 verhaftet worden war, soll schon fünf
Jahre vor der Tat Kontakt zum Bundesamt für Verfassungsschutz
gehabt haben. Dies berichtete die Bild-Zeitung (Montagausgabe)
unter Berufung auf Akten der DDR-Staatssicherheit über Becker.
Der SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz (Foto) appellierte
an Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU), sich für
die Freigabe von bislang gesperrten Verfassungsschutzakten zum
Mordfall Buback einzusetzen. Auf die Frage, ob Becker durch den
Verfassungsschutz geschützt werde, entgegnete der
SPD-Politiker: »Für mich ist das undenkbar in
Deutschland. Aber auch das Undenkbare kommt vor.«
(ddp/jW)
(ddp/jW)
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