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27.08.2009
- → Feuilleton
Echte Strafarbeit
Der R&B-Sänger Chris Brown ist dafür verurteilt
worden, daß er im Februar seine damalige Freundin Rihanna so
schwer verprügelte, daß sie ihren geplanten Auftritt bei
der Grammy-Verleihung absagen mußte. Brown erhielt fünf
Jahre Haft auf Bewährung und muß ein halbes Jahr lang
gemeinnützige Arbeit verrichten – keine soziale, wie die
Richterin verfügte, sondern »echte
körperliche« wie das »Wegräumen von
Müll, Autowaschen und die Pflege öffentlicher
Anlagen«. Außerdem muß er zu seiner Exfreundin
einen Mindestabstand von 90 Metern wahren. Nur auf Veranstaltungen
der Musikindustrie darf er sich ihr bis auf neun Meter
nähern.
(AP/jW)
(AP/jW)
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