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Mindestlöhne in ­Europa steigen

Düsseldorf. Die Mindestlöhne sind in wichtigen europäischen Ländern laut einer WSI-Studie trotz der Wirtschaftskrise gestiegen. In den meisten Ländern sind sie zuletzt zu Jahresbeginn angehoben worden, wie aus einer Untersuchung des Forschungsinstituts der Hans-Böckler-Stiftung hervorgeht, die am Mittwoch vorgestellt wurde. Frankreich, die Niederlande und Luxemburg hätten die gesetzliche Verdienstuntergrenze seitdem erneut angehoben. Wie das WSI weiter mitteilte, gibt es in 20 der 27 EU-Länder einen gesetzlichen Mindestlohn. Die verbindliche Lohnuntergrenze in Westeuropa liege meist über 8,40 Euro. In Deutschland gibt es nur für einzelne Branchen Mindestlöhne.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.08.2009, Seite 1, Ausland

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